Das Universitätsklinikum Eppendorf führt in Kooperation mit dem Deutschen Judo-Bund und Hamburger Judoverband die Aktion „Judo bewegt adipöse Kinder“ durch. Mit dem Judosport sollen übergewichtige Kinder zur Bewegung animiert werden, die ansonsten keiner Sportart nachgehen würden. Primäres Ziel ist dabei nicht die Gewichtsreduktion, sondern die Steigerung des Selbstwertgefühls. Die Kinder sollen Spaß an der Bewegung entwickeln und im Anschluss an eine einjährige Pilotphase in reguläre Judogruppen integriert werden. Begleitend wird das UKE wissenschaftliche Erkenntnisse erheben, um im Anschluss an das Pilotprojekt das Thema „Judo bewegt adipöse Kinder“ auch bundesweit über den Deutschen Judo-Bund e.V. optimal zu kommunizieren. 40 adipöse Kinder werden über Kinderärzte für dieses Projekt rekrutiert und in zwei Trainingsgruppen zwölf Monate an den Judosport herangeführt und die Teilnahme mit einer Gürtelprüfung abschließen. Der Judosport eignet sich ideal zur Integration adipöser Kinder. Die Stiftung fördert das Projekt 2012 mit 16.620,00 Euro. In 2011 wurde dazu eine Rücklage in Höhe von 13.470 Euro gebildet.
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